Ein Hoch auf Recklinghausen

In der Rei­he „Heimat­flim­mern” bei ARD/WDR wird unter dem Titel „Heimatabend Reck­ling­hausen” ein Hoch auf Reck­ling­hausen aus­ge­bracht.
Buch und Regie: Tan­ja Rein­hard und Yves Schurz­mann. Sprech­er: Chris­t­ian Ter­ho­even.
Der 45minütige Film find­et sich in der Mediathek…

Heimatabend Recklinghausen
Screen­shot aus „Heimatabend Reck­ling­hausen”

Ein Kommentar

  1. Ich hätte es schlim­mer erwartet. Wahrschein­lich sollen diese Filme nie­man­den in den jew­eili­gen Städten verärg­ern und doch den Anschein von Kri­tik wahren. Offen­bar war es auch den Mach­ern des Films etwas zu schwül­stig und ließen daher zwei Come­di­ans von der Hurz Preisver­lei­hung ihre Radikalkri­tik an Reck­ling­hausen aussprechen. Was in dem Film fehlte: Die Geschichte der Migra­tion (ins­beson­dere aus Polen und der Türkei), Kinder und Jugendliche, Seniori:nnen, die Stadt­teile, ins­beson­dere Süd und Hochlar­mark, im Pro­duk­tion­s­jahr 2025 50 Jahre Alt­stadtschmiede, 75 Jahre Städtis­che Kun­sthalle u. a. m. Und wenn schon die Altstadt/Innenstadt so dom­i­nant genan­nt wurde: Der Abriss von über 100 Fach­w­erkhäusern nach dem 2. Weltkrieg bis in die 1980er Jahre wird nicht erwäh­nt. Auch nicht erwäh­nt wird die Ver­siegelung und Bebau­ung des Bodens bei gle­ichzeit­igem Bevölkerungsrück­gang, das weit­er­hin lebende Bild ein­er „auto­gerecht­en Stadt”. Ein richtiger „Skan­dal” ist allerd­ings, Reck­ling­hausen im Rank­ing öffentlich­er Park­plätze nicht zu erwäh­nen. Wo ste­hen wir son­st bei den Großstädten ganz vorne? Wo kon­nten Parkhäuser gebaut wer­den, die sich als über­flüs­sig erwiesen? Wie die öffentliche Parkan­lage an der Cas­trop­er Str. oder das Parkhaus Auf dem Graben, gedacht für die Kinobesucher:innen. Es lebe das Auto – das wäre ein gutes Mot­to für den Film über Reck­ling­hausen gewor­den.

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