Filmvorführung: Altstadtschmiede – Die ersten 10 Jahre

Am Son­ntag, 31. Mai 2026, 11 Uhr, zeigen wir in der Alt­stadtschmiede den Film „Alt­stadtschmiede – Die ersten 10 Jahren” mit vie­len Inter­views und Doku­menten zur Grün­dung der Alt­stadtschmiede und die ersten 10 Jahre des Jugend- und Soziokul­turellen Zen­trums in Reck­ling­hausen.

Wer nicht dabei sein kann: Das Video gibt es auf NRWi­sion zu sehen.

Schnall Dich an ... Reisegruppe Ehrenfeld

„Reisegruppe Ehrenfeld” in Oer-Erkenschwick zu Gast

Am Mittwoch, dem 21. März 2026, tritt das Kabarett-Duo „Reiseg­ruppe Ehren­feld“ in der Stadthalle Oer-Erken­schwick auf, dies­mal mit seinem Pro­gramm „Schnall Dich an, Schatz“ – gren­zen­lose Komik.

Maja Lührsen und Theo Vagedes nehmen dabei ihr Pub­likum mit auf eine Fahrt durch die kleinen „Wel­ten“ unser­er Gesellschaft, die Kul­turen unser­er Zeit (und deren Aufeinan­der­prallen), die Ver­wun­der­lichkeit­en zwis­chen­men­schlich­er Beziehun­gen – und all das mit Wort­ge­witztheit, Musik und Gesang, Tem­po und Bewe­gung, satirisch und humoris­tisch, philosophisch und poet­isch. Kabarett, das ver­dutzt und erhellt, hin­reißt und vor allem lachen lässt. Denn trotz des dur­chaus gebote­nen Pes­simis­mus beim Blick auf die Welt­lage schwant den bei­den grund­sät­zlich Gutes.

Die Zeitun­gen sind voll des Lobes: „Schmis­siges Gute-Laune-Kabarett mit zwei Erzkomö­di­anten mit großem Poten­zial“ (Köl­nis­che Rund­schau), DIE ZEIT „ist reif für ein solch­es Duo“. DIE WELT „hat darauf gewartet“.

Der Kul­turkreis Oer-Erken­schwick hat­te das Duo bere­its 2023 ein­ge­laden und der Zuschauer-Zus­pruch war groß, darunter viele Mit­glieder des Heimatvere­ins. Nach der Vorstel­lung fragten viele, wann die „Reiseg­ruppe Ehren­feld“ wiederkommt. Jet­zt ist es so weit.

Ort: Stadthalle, Oer-Erken­schwick, Berlin­er Platz 14
Beginn: 19.30 Uhr (Ein­lass ab 18.30 Uhr)
Kosten: 20 €, für Jugendliche 10 €
Vorverkauf: Stim­berg Buch­hand­lung, Stim­bergstraße 213 und Michael Huhn (Tel. 0178–2053418)

Ein Hoch auf Recklinghausen

In der Rei­he „Heimat­flim­mern” bei ARD/WDR wird unter dem Titel „Heimatabend Reck­ling­hausen” ein Hoch auf Reck­ling­hausen aus­ge­bracht.
Buch und Regie: Tan­ja Rein­hard und Yves Schurz­mann. Sprech­er: Chris­t­ian Ter­ho­even.
Der 45minütige Film find­et sich in der Mediathek…

Heimatabend Recklinghausen
Screen­shot aus „Heimatabend Reck­ling­hausen”

Holzwurm 50 Jahre

Im Sep­tem­ber 1976 wurde der HOLZWURM im Jugend-Info-Tre­ff gegrün­det und am Fre­itag, 18. Sep­tem­ber 2026 wollen wir das 50jährige Jubiläum ein wenig feiern, zurück- und voraus­blick­en. Die Alt­stadtschmiede ist dafür bere­its angemietet.
Bitte den Ter­min vormerken!

Ein erstes Vor­bere­itungstr­e­f­fen find­et Ende Jan­u­ar statt.

Wer keine Infor­ma­tion per Mail erhal­ten hat, meldet sich bitte bei mir…

Firmenansiedlung – Plus-Minus-Null

Stadt Reck­ling­hausen ließen in einem Artikel der „Reck­linghäuser Zeitung” verkün­den, dass eine Fir­me­nan­siedung des Unternehmen Domo­plan und der Fir­ma Echter­hoff auf dem ehe­ma­li­gen Blu­men­thal­gelände erfol­gen wird.
Der kom­plette Artikel der „RZ” ist hier nachzule­sen.

Dazu meint Peter Lautsch:

Unternehmen bringt 100 Jobs nach Reck­ling­hausen. Hört sich viel an, ist aber eigentlich nix: Exakt diese 100 Jobs gehen durch den Umzug der bei­den Unternehmen in Gelsenkirchen und in Cas­trop-Raux­el ver­loren. Was die Stadt Reck­ling­hausen als Erfolg darstellt, ist ein großer Ver­lust für unsere Nach­barn und eigentlich ein Desaster.

1999 hat­te der dama­lige CDU-Kan­di­dat fürs Bürg­er­meis­ter­amt, Wolf­gang Pant­förder, mit www.blumenthal-2000.de die SPD-Herrschaft gebrochen. Genützt hat die Kam­pagne aus der Frühzeit des Inter­nets wenig. Wed­er Pant­förder noch danach sein Parteikol­lege Christoph Tesche haben es geschafft, die alten Berg­bau­flächen für neue, zukun­ft­strächtige Arbeit­splätze zu ver­mark­ten. Hin­term Bahn­hof, auf dem Seil­fahrtschacht, baut­en Kreis und Stadt Reck­ling­hausen mit Steuergeld das Beruf­skol­leg. Der Kreis gab als Gegen­leis­tung den „Paulu­sanger“. Auf dem standen früher zwei sein­er Schulen. Heute ste­hen dort eng an eng irre teure Woh­nun­gen. Abge­se­hen von ger­ade mal ein­er Hand­voll Fir­men schaffte es die Stadt auf der Zechen­zen­trale an der Hern­er Straße lediglich, mit viel Steuergeld die städtis­che Mül­lab­fuhr zu ver­lagern. Doch deren vorherige Stan­dorte am Bruch­weg sind – bis auf eine kleine Parzelle – 20 Jahre später immer noch nicht neuer Nutzung zuge­führt.

Also ein völ­liges Ver­sagen von Stad­ten­twick­lung, an der als Mehrheits­beschaf­fer seit www.blumenthal-2000.de die Grü­nen maßge­blich beteiligt waren und sind. Man sollte auch nicht die damals weit­er­hin SPD-geprägte Reck­linghäuser Wirtschafts­förderung vergessen. Daher stammt schließlich Axel Tsch­er­sich, der als SPD-Kan­di­dat jet­zt das Reck­linghäuser Bürg­er­meis­ter­amt anstrebt, aber zum Struk­tur­wan­del der Stadt kaum was beige­tra­gen hat. Zurück zu den „100 Jobs“: 8 Mil­lio­nen Euro will Echter­hoff in neue Gebäude investieren und damit seine Arbeit­splätze aus unseren Nach­barstädten nach Blu­men­thal ver­lagern. Bleibt da noch was übrig, um die Mil­lio­nen Euro Steuergelder zurück­zuzahlen, die wir Bürg­erin­nen und Bürg­er für die Sanierung der indus­triellen Alt­last an der Hern­er Straße einst berappt haben? Und hät­ten wir eine solche Ansied­lung nicht schon vor 20 Jahren haben kön­nen?

Diese fürs Ruhrge­bi­et und Reck­ling­hausen sinnlose Stad­ten­twick­lung von CDU, SPD und Grü­nen stellt mich vor eine sehr schwierige Frage: Wen soll ich eigentlich noch wählen? Die AfD jeden­falls nicht, aber wen denn dann?

Dieser Vorgarten wir mit Liebe gepflegt

„Dieser Vorgarten wir mit Liebe gepflegt…“ – Wohnungsbaugesellschaft Recklinghausen

Während die Stadt Reck­ling­hausen 2024 unter dem Mot­to „Schot­ter gegen Schot­ter“ für begrünte Vorgärten ein kom­mu­nales Förder­pro­gramm auflegte und eben­falls seit 2024 mit einem Wet­tbe­werb „RE blüht auf“ mit Geld­preisen die Bürger:innen ani­mieren möchte, Vorgärten zu begrü­nen, hat die die „Woh­nungs­bauge­sellschaft Reck­ling­hausen mbH“ als 100% Tochter der Stadt Reck­ling­hausen diese Empfehlun­gen für den Kli­maschutz zumin­d­est am Börster Weg ver­schlafen.

Auf der Web­seite der Woh­nungs­bauge­sellschaft find­et sind ein Pla­nungs­bild für den Kom­plex am Börster Weg, dort wird vor dem Haus noch eine Rasen­fläche gezeigt wird, die ist nun nach der Fer­tig­stel­lung ein Schot­ter­streifen gewor­den.
Da müssen die Geschäftsführer:innen – Marc-Oliv­er Fichter (Vor­sitzen­der), Dr. Sebas­t­ian Sanders, Christi­na Kutschaty und der Vor­standsvor­sitzende Claus Clemens Beek­ing nun wohl nach­sitzen, um vom Refer­at für Kli­ma, Umweltschutz und Nach­haltigkeit der Stadt Reck­ling­hausen auf aktuellen Stand gebracht zu wer­den.
Zweimal jährlich veröf­fentlicht die Woh­nungs­bauge­sellschaft ein „Kun­den­magazin“. Hier kann es dann sehr wohl „grün“ zuge­hen, aber nur auf dem Papi­er: In der Aus­gabe 1/ 2024 lautet das Titelthe­ma „Ihr Platz an der Sonne: Garten­freuden auf Balkonien!“ Dies soll dann wohl heißen, Mieter macht mal, wir machen lieber Schot­tergärten und im Herb­st schick­en den Laub­bläs­er bei Ihnen vor­bei, damit bloß kein Grünzeug auf den Steinen liegen bleibt. Von wegen „Dieser Vor­garten wird mit Liebe gepflegt…“.

Börster Weg in Recklinghausen
Projekt Börster Weg