Fritz Borchmeyer
Am 17. November 2025 verstarb mit 88 Jahren der Rechtsanwalt und Notar a. D. Fritz Borchmeyer in seiner Wahlheimat München. Mit ihm verbinden wir vom Holzwurm nicht nur den Dank für seine mehrfache notarielle Unterstützung, sondern auch für viele interessante Gespräche über Politik und Wirtschaft in Recklinghausen. Er beurkundete in den 1980er Jahren unter anderem den „Politischer und kultureller Arbeitskreis e. V.“ als früheren Herausgeber des Holzwurms und jetzigem Herausgeber dieser Webseite, die „Ziegelbrenner Verlagsgesellschaft m. b. H.“, in dem der Holzwurm später verlegt und gedruckt wurde und die Gründung der „Attatroll Buchladen GmbH“.
Unvergessen ist uns sein Leserbrief in der Recklinghäuser Zeitung aus dem Jahr1985. Am 28.1.1985 hatte die „Engelsburg-Gesellschaft“ (Rotarier u. a.) zu einem Vortrag des rechtsnationalistischen Politikwissenschaftlers Bernhard Wilms eingeladen. Seine Ausführungen zur „Nationalen Neubesinnung Deutschland“ gingen einigen dann doch zu weit. Es folgte eine öffentliche Debatte in der Recklinghäuser Zeitung, in der Borchmeyer sich ausdrücklich in einem Leserbrief von diesem Gedankengut distanzierte und die Reaktion vieler Teilnehmend auf den Vortrag kritisierte. (Ein ausführlicher Bericht findet sich in der Ausgabe 1985/4, S. 16 ff. des Holzwurm.)
Auch nach all den Jahre ist er uns unvergessen. Wir trauern um Fritz Borchmeyer.
https://sich-erinnern.de/traueranzeige/fritz-borchmeyer
Ingrid Kahe
Ohne sie gäbe es weder das heutige soziokulturelle Zentrum „Altstadtschmiede” noch das Jugendzentrum Altstadt in Trägerschaft des Altstadtschmiede e. V.
Nicht nur als langjähriges Vorstandmitglied des Vereins, sondern auch in ihrer Rolle als SPD-Ratsmitglied setzte sie sich über Jahrzehnte für den Denkmalschutz, die Jugend- und Kulturarbeit in unserer Stadt ein. Mit ihrer Hilfe konnte der Altstadtschmiede e. V. schwierige finanzielle Schieflagen überwinden, Mittel für die Komplettsanierung der alten Schmiede einwerben und das Jugendzentrum Altstadt in der Nachbarschaft übernehmen. Noch im März gab sie ein Videointerview in Vorbereitung für das 50jährige Jubiläum der Altstadtschmiede. Darin schilderte sie noch ihren fortwährenden Kampf für die Erhaltung alter Bausubstanz in der Stadt, den Widerständen, den Rückschlägen aber auch den vielen Erfolgen. Und der erfolgreichen Etablierung von Jugend- und Kultureinrichtungen in Recklinghausen – nicht zuletzt der Altstadtschmiede. Ingrid Kahe setzte um, sie half, wo sie nur konnte.
Hans-Gerd Holobar

Anette Salewski

Dietrich Stahlbaum
Die „Recklinghäuser Zeitung” veröffentlichte am 2.9.24 einen Rückblick auf sein bewegtes Leben, der Artikel ist nur für Abonnenten lesbar.
Bis vor einigen Jahren veröffentlichte er auf seiner Seite www.dietrichstahlbaum.de/, die aber nicht erreichbar ist, seine Gedanken.

Juha Matti Nakari

My father Juha Nakari passed away peacefully yesterday late afternoon in a hospital in Recklinghausen, Germany.
Rest in peace dearest father.
We will all miss you.
Isäni poistui meidän keskuudesta eilen myöhään iltapäivällä, 25.11. Recklinghausenissa Saksassa.
Kirkas valo minun elämässä sammui minulle.
Jäämme kaipaamaan sinua.
Mein Vater Juha Nakari ist gestern am späten Nachmittag friedlich in einem Krankenhaus in Recklinghausen eingeschlafen.
https://www.facebook.com/marko.nakari
Ruhe in Frieden lieber Vater.
Wir werden dich alle vermissen.
Ein helles Licht in meinem Leben ging gerade für mich aus.
Wir werden dich vermissen.
Juha Matti Nakari ( 9.9.1944 – 25.11.2023 )
Dirk Bracke
Wir haben vor einigen Tagen ein besonders schönes Foto von Dirk aus dem Jahr 2004 entdeckt, mit dem wir an dieser Stelle nach seinem Unfalltod 2018 besonders an ihn erinnern möchten.
Dirk nach seiner Promotion mit dem Doktorhut, den seine Kolleg:innen gebastelt hatten.
Sein Doktorvater, Dr. Ben(jamin) Davy, schreibt dazu, „…die erfolgreiche Disputation war für ihn und für mich ein sehr bewegendes Ereignis (und das sieht man seinem Grinsen auch an).”
Dirk verstarb bei einem Autounfall im März 2018.


Dieter Delius


Es war Ender 1970er Jahre als ich Dieter Delius zum ersten Mal traf. Er war im Vorstand des Ortsvereins Altstadt der SPD und es ging natürlich um das Jugendzentraum Altstadt, das Nachfolgeprojekt für die Einrichtung im Einkaufszentrum Löhrhof (dem Vorläufer des Palais Vest).
Er gehörte wie Ulrich Lübbermann zu den wenigen kommunalen SPD Politikern, mit denen wir regelmäßig im Dialog standen. Sein Interesse für Kulturthemen und Städtebau, sein kritisches Verhalten zur eigenen Partei, aber auch seine vielfältigen Verwicklungen in kommunale Bauprojekte waren dabei immer wieder Thema.
Es war und blieb ein erheblicher Dissens über die Selbstverständlichkeit eigener ökonomischer Vorteile und dem Ansatz des Holzwurm, genau dieses abzulehnen und z. B. kostenfreie Eintrittskarten zu Kulturveranstaltungen abzulehnen.
Seine kritische und auch oft hemdsärmliche Kommunikation, das häufige (zufällige) Treffen in Cafés und das Palavern über die große und kleine Politik fehlte mir in den letzten Jahren, und ich werde es weiterhin vermissen. Erich
Mutter von Ulrich
Erich hat als aufmerksamer Zeitungsleser die Todesanzeige von Else Stöckl entdeckt – siehe Anlage.
Ulrich hatte auf unsere Einladungen nicht reagiert, daher ist für mich unklar, ob er sich über einen Kontakt freuen würde.

